Einsatz von Mikrophonwindschützen als Branding-Element eines Fernseh- und Rundfunkkanals

Der deutsche Fernsehmarkt ist weltweit einer der interessantesten und am hürtest umkämpften Märkte. Nach jahrzehntelanger öffentlich-rechtlicher Monopolstellung haben sich vor über 10 Jahren private Anbieter mit alternativen Inhalten und Strukturen etabliert. So konkurrieren im Bereich des Free TV über 30 Sender bundesweit um einen stagnierenden oder eher rückläufigen Zuschauermarkt. Im Kampf um die Präsenz und das richtige Profil ist das visuelle Markenbild und die Wiedererkennbarkeit eines Senders von wachsender Bedeutung. Das gilt heute praktisch für alle Sender weltweit.

Gerade den Bereich der Informationsgestaltung und Nachrichtenvermittlung haben nahezu alle Sender als wichtiges und entscheidendes Kompetenzfeld entdeckt.

Informationskompetenz und aktuelle Berichterstattung sind Themenfelder, die aus einem modernen Programmprofil nicht mehr wegzudenken sind. Ob bei Pressekonferenzen, politischen Diskussionen, aktuellen Brennpunkten oder Katastrophen, eine Vielzahl an Sendern und Nachrichtendiensten werden vor Ort präsent sein und eventuell die gleichen Bilder zur gleichen Zeit liefern können.

Ein Mikrophonwindschutz mit einem sendertypischen Branding dokumentiert hier die Präsenz und damit auch die Aktualität eines Fernsehsenders. Dies nicht nur auf dem eigenen Kanal, sondern auch häufig auf den Bildern der anderen Kanäle und zum Teil sogar auf Pressefotos in Zeitungen und Zeitschriften.

Dies kann durch eine sendertypische Form, durch Farbigkeit, Typographie und Logogramm entstehen.

Für den fernsehtypischen Einsatz ist zu berücksichtigen, dass das Signet oder Logogramm im oberen Bereich des Windschutzes aufgebracht werden kann. Nur so entfaltet sich die ganze, plakative Wirkung im Zusammenspiel Markenzeichen und Windschutz, da der obere Bereich des Mikrophons erfahrungsgemäß durch den Kameramann immer einfach in der Bildgestaltung berücksichtigt werden kann.

In der Gestaltung eines Windschutzes liegen sehr viele Möglichkeiten, den Sender und sein Markenzeichen im medial wahrgenommenen Bild zu präsentieren und damit beim Zuschauer zu verankern. Hier ergeben sich durch die neuen Fertigungstechniken, die als erste die Firma Schulze-Brakel entwickelt hat, neue Gestaltungsmöglichkeiten. SCHULZE BRAKEL hat 1998 weltweit die ersten mehrflächigen und zweifarbigen Windschütze gefertigt, z.B. die vielflächigen für das ZDF und ab 2000 dreiflächige für unzählige andere Sender!

Bei mehrflächigen Windschützen ist es ausgeschlossen, dass durch falsches Halten des Mikros das Senderlogo verdreht und nicht erkannt wird. Das Logo erscheint immer ein- bis zweimal und ist auch von der Seite erkennbar.

Zusätzlich gibt es jetzt die Möglichkeit des Beflockens des Windschutzes, teilweise Beflockung zur mehrfarbigen Gestaltung des Windschutzes oder totale Beflockung. Diese Beflockung bietet zusätzlich folgende Vorteile: Durch die Beflockung der Windschütze gewinnen die Aufdrucke der Logos erheblich mehr Kontrast, Schärfe und Brillanz der Farben. Der Ton weist bei 60 bis 80 ppi (bei verschiedenen Fabrikaten !) bei voll beflockten Windschützen nur eine mögliche Differenz von 1-2% aus. Diese Konstanz werden Ihnen ihre Tontechniker danken, da allein der manuelle Schiebefehler bereits größer sein kann.